Behandlung

Wir halten ein ambulantes Behandlungsangebot für Menschen vor, die Probleme im Umgang mit Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen oder Glücksspiel haben. Folgende ambulante Behandlungsformen bieten wir an:

Wir klären mit dem Betroffenen, welche Behandlungsform sich am besten eignet und helfen bei der Antragstellung.

Die Kosten für  die Entwöhnungsbehandlung werden entweder von der zuständigen Rentenversicherung oder von der Krankenkasse übernommen.
 

Ambulante medizinische Rehabilitation

Die ambulante medizinische Rehabilitation dauert zwischen 9 und 12 Monaten. Der Betroffene nimmt  wöchentlich an zwei Therapieeinheiten (Einzel und Gruppentherapiesitzungen) teil. Ziele der ambulanten medizinischen Rehabilitation sind:

  • Entwicklung einer stabilen und zufriedenen Abstinenz
  • Wiederherstellung und Festigung der Erwerbsfähigkeit
  • Verbesserung der körperlichen und seelischen Gesundheit
  • Stärkung der eigenen Fähigkeiten zur besseren Lebensbewältigung
  • Bewältigung von Rückfällen

Auch Angehörige können in die Therapie einbezogen werden.

Wenn sich die Betroffenen nach Beendigung der Behandlung noch nicht ausreichend stabil fühlen, kann im Anschluss eine Nachsorgebehandlung beantragt werden.
 

Ambulante Weiterbehandlung

Die ambulante Weiterbehandlung dient der Weiterführung, der in einer stationären Therapie begonnenen Behandlung. Sie dauert in der Regel 6 Monate und umfasst 40 Therapieeinheiten in Einzel- und Gruppensitzungen. Auch Angehörige können einbezogen werden.

Der Weg in die ambulante Weiterbehandlung kann über eine erste Kontaktaufnahme aus der stationären Therapie heraus erfolgen.
 

Die Nachsorgebehandlung

Die ambulante Nachsorge schließt sich an eine stationäre, ambulante oder kombinierte Entwöhnungsbehandlung an und wird von der vorbehandelnden Einrichtung beantragt. Die Nachsorge dauert 6 Monate und umfasst 20 Therapieeinheiten in Einzel- oder Gruppensitzungen. Angehörige können ebenfalls in die Therapie einbezogen werden.

Die ambulante Nachsorge dient der Stabilisierung der in der stationären Therapie erreichten und erarbeiteten Ziele. Neues Verhalten kann mit therapeutischer Begleitung im Alltag erprobt und geübt werden.

Der Weg in die ambulante Nachsorge kann über eine erste Kontaktaufnahme aus der stationären Therapie heraus erfolgen.
 

Kombinationsbehandlung

Die Kombinationsbehandlung ist geeignet für suchtkranke Menschen bei denen neben einer intensiven stationären Behandlung auch eine längerfristige ambulante Behandlung sinnvoll ist.

Die „Kombi-Nord“ dauert insgesamt ein Jahr und setzt sich aus stationären oder tagesklinischen und ambulanten Behandlungsabschnitten (Modulen) zusammen. Begonnen wird meist mit dem stationären Modul, welches 8-12 Wochen dauern kann. Während der stationären Phase in der Klinik werden die Betroffenen bereits in die ambulante Behandlung über die Teilnahme an der ambulanten Gruppentherapie einbezogen.

Wir arbeiten im Kombi-Nord Modell mit folgenden stationären Therapieeinrichtungen zusammen:

  • Fachklinik Erlengrund, Salzgitter-Ringelheim (Alkohol und Medikamente)
  • Fachklinik Open, Göttingen (Illegale Drogen)
  • Tagesklinik Northeim (Alkohol und Medikamente)    

Christina Schöngart-Decker
Tel.: 05522/901969